Bewegung im Wald und #millionhoursofjoy bei der kidventure Kampagne von Reima

Die finnische Marke Reima ruft in ihrem Abenteuer für Kinder, kidventure genannt, zu einer Millionen Stunden Spaß an der Bewegung auf – #millionhoursofjoy.
Gerade eben geht ein verlängertes Wochenende zu Ende, wo wir den Herbst ausführlich mit Bewegung in der Natur genießen.

Herbstfest in der Wildnisschule Hoher Fläming

Ich rieche immer noch die herrliche Waldluft und spüre den weichen Boden unter meinen Füßen, der Wind weht durch die Äste. Die Sonne scheint im hohen Fläming noch einmal so kräftig, dass wir barfuß beim Herbstfest der Wildnisschule hoher Fläming aufschlagen.
Ein weiter Platz, der hohe Zinken, ist ganz lebendig voller kleiner und großer Menschen. Ich setze mich kurz ans Feuer, um anzukommen und ein paar Worte mit anderen Gästen zu wechseln. Die Kinder sehe ich in der Ferne in den lichten Wald rennen. Die Mitarbeiter der Wildnisschule gestalten einen bunten Herbsttag mit vielen Aktionen hier draußen. Ich bin super gespannt und mächtig froh, dass, die Kids gleich Anschluss gefunden haben.

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Nach einem warmen Süppchen versammeln sich interessierte zu kurzen Vorträgen in den Tipis. Wieland Wösler, der Inhaber der Wildnisschule Seenland, die im Verbund mit der Wildnisschule Hoher Fläming arbeitet erzählt etwas zum Thema „Inner Tracking“ – Über das Spurenlesen im Wald haben Merle und ich schon einiges im letzten Winter gelernt. Hier geht es jedoch um die inneren Spuren in jedem von uns und wie man mit Hilfe der Natur zu seinem „Ich“ finden kann“. Alle lauschen gespannt, und es scheint in jedem von uns ein großer Wunsch geweckt, auf innere Entdeckungsreise zu gehen. Es wird nach einer dreiviertel Stunde langsam zu warm in dem hellen Zelt und die Kids sind draußen wieder zu hören und anscheinend aus dem Wald zurück.

Als wir aufeinander treffen, sprudeln sie über vor Ideen.

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Spiele im Herbstwald

Ein Paar Vorschläge für dich, was du als nächstes mal im Herbstwald ausprobieren kannst:

Spitze deine Ohren wie ein Reh

Konntest du schon mal beobachten, dass die Rehe ihre Ohren aufstellen und etwas drehen können, wenn sie aufmerksam sind? Versuche die Hände hinter deine Ohrmuscheln zu legen und selbst die leisesten Geräusche im Wald einzufangen. Welches ist das leiseste Geräusch, was du hören kannst?

Der Fuchsgang

Wenn wir als Menschen durch den Wald gehen, sind wir allein durch unsere Auf- und Abbewegung unserer Silhouette total auffällig im Wald. Alle Tiere fliehen sobald sie diese, für sie unnatürlichen Bewegungsmuster in ihrer Umgebung wahrnehmen. Deshalb kannst du mal versuchen wie ein Fuchs zu schleichen. Er setzt den Fußballen zuerst auf und hat seine „Knie“ immer etwas gebeugt“. Versuche auch deinen Fußballen als erstes aufzusetzen und deinen Körper möglichst auf einer Höhe zu halten. Vermeide ein Auf und Ab beim Gehen.

Diese Technik kannst du prima beim nächsten Spiel anwenden

Anschleichen

Ein Mitspieler sitzt an einem Ort im Schneidersitz und hat ein paar Tannenzapfen oder ähnliche schätze um sich verteilt.  Die anderen Mitspieler verteilen sich im wald udn versuchen sich leise anzuschleichen, um möglichst eine Leckerei unbemerkt zu stehlen. Hört der Bewacher ein Knacken oder sieht eine Bewegung aus dem Augenwinkel, darf er den Namen des Störenfrieds rufen, der dann wieder im Wald verschwinden muss.

Verstecken mit Tarnen

Die Große erzählt ganz begeistert, wie prima sie sich beim Verstecken getarnt hat. Sie war ein Reh und hat sich mit Ästen oder hinter Büschen so gut getarnt, dass die Dreiergruppe der Wölfe sie fast nicht gefunden hätte. Am Ende umzingelte die Wolfsgruppe sie doch, schloss sie in den Kreis und brachte sie zum vereinbarten Treffpunkt.
Es sind so herrlich viele Blätter  und Äste auf dem Waldboden verstreut, dass man sich exorbitante Tarnkostüme daraus fertigen kann. Kleiner Tipp: Unauffällige Sachen, braune Hose, dunkelgrüner Pullover sind auch super, außerdem kann man sich die helle Gesichtshaut ein bisschen mit Erde einschmieren, dann leuchtet das Antlitz nicht so weiß zwischen den Ästen hervor.

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Malen mit Naturfarben

Zugegebener Maßen habe ich mich auch im weiteren Verlaufe des Herbstfestes nicht viel bewegt, aber dolle mit der Natur verbunden. Claudia versammelte alle kleinen und großen Künstler am Adlerplatz unter der Hainbuche zum Malen mit Holunderfarben. Ich habe mein Skizzenbuch dabei und bin froh, dass ich die Experimente in den verschiedensten Violett Tönen dort verewigen kann.

Als Pinsel dienen uns Federn und Gräser. Außerdem entdeckt Merle, dass man prima mit Schafgarbe und Zitronensaft in die violette Farbe rein stempeln kann. Die Flächen werden dann Pink.

Jetzt sind meine Hände auch gleich violett und alles duftet nach Holunderbeeren.

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+++Werbung+++  Mehr Bewegung für alle mit der Kampagne kidventure von Reima und #millionhoursofjoy

Ich denke wieder darin, was ich neulich erst in einer Studie gelesen habe, Eltern nehmen die Schlüsselrolle bei der alltäglichen Bewegung der Kinder ein. Jaja, denke ich und bewege mich nicht vom Fleck, sondern zähle in Gedanken, wie oft wir in der vergangenen Woche den Weg zu Schule und Kindergarten mit dem Fahrrad gemeistert haben. Das tut mir körperlich super gut, nur geistig nicht. Nach dem zweiten Tag morgendlicher Radelei fangen die Kinder an zu stöhnen und zu meckern, ob wir denn nicht endlich wieder mit dem Auto zur Schule fahren könnten , wir wären ja schon die „ganze Woche“ ( es ist Mittwoch früh) mit dem Fahrrad gefahren. Ich zitiere meine Text hinunter: das sei besser für die Gesundheit und für die Umwelt und übrigens mir macht es Spaß. der Kleinste bekommt noch schnell den Reima Go Sensor in die Fleecejacke gesteckt und ist damit überzeugt.
Er sammelt „Enerschi“ für die ReimaGo App. Der Bewegungs- bzw. Aktivitätssensor speichert die Aktivität des Tages und überträgt sie dann in eine schöne App, wo die Kids durch unterschiedliche Level laufen können und kleine Medaillen erringen.

20171001-DSC_8107Mal ehrlich, wie argumentierst du, wenn deine Kinder anfangen,sich nicht bewegen zu wollen? – Ich freue mich sehr über Tipps und neue Argumente.

Die Who empfiehlt, dass jedes Kind und jeder Jugendliche sich täglich aktiv wenigstens eine Stunde bewegt. Das kriegen wir hin, glaube ich. Aus Spaß habe ich auch mal den Sensor für ein paar Tage bei mir gehabt und wisst ihr was, in der Zeit, wenn ich mit meiner kleinen Familie zusammen bin, lässt sich ein viel höheres Aktivitätslevel ablesen, als in der Zeit im Atelier. Nun bei mir übernehmen die Kids die Schlüsselrolle.

Trotzdem ist es super, als Eltern gute Voraussetzungen und Möglichkeiten für Bewegung zu schaffen und die Kleinen anzuregen, ganz verschiedenes auszuprobieren. Am besten geht das gemeinsam.

Jetzt will ich aber gleich noch was loswerden. Reima hat sich mit dem kidsventure richtig was cooles ausgedacht.
Du kannst auf der Webseite deine Stunden registrieren und so am Kidsventure teilnehmen. Du hilfst mit #millionhoursofjoy zu sammeln und kommst in den Lostopf. Es gibt tolle Reima Preise zu gewinnen und als Hauptpreis winkt ein Besuch in Lappland beim Reima Rentier.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht genau, wie viel Kinder hier in Deutschland das Mindestmaß an Bewegung erreichen. In Finnland ist es nur jedes dritte Kind. Deshalb wollen wir unbedingt, dass du dich bewegst und vielleicht morgen schon im Wald verstecken spielst – stell dir vor du bist das Reima Rentier. Gehe dann auf die Webseite und trage deine Bewegungsstunden ein.

Mach mit beim kidventure und gewinne tolle Reima Preise und vielleicht eine Reise nach Lappland

Es wäre doch toll, wenn die Freude an Bewegung fester Alltagsbestandteil wird. Schließlich gehört diese auch zu den Grundrechten von Kindern. Reima lädt mit der Kampagne Kinder aus 15 Ländern der Welt ein, #millionhoursofjoy zu sammeln. Jeweils eine Familie wird am Ende nach Ruka in finnisch Lappland reisen und einen herrlich sonnigen Winter erleben.

Wie kannst du teilnehmen?

1.Teile die tägliche Bewegung des Kindes auf der Kampagnenwebseite https://www.reima.com/de/kidventure
2.Veröffentliche ein Foto auf der Facebookseite vom Reima oder auf Instagram mit dem Tag #millionhoursofjoy
3. Die Anwender des ReimaGo Aktivitätssensor können von der  App aus bestimmen, dass ihre Aktivitätsstunden automatisch in die Kampagne übertragen werden.

Viel Erfolg dabei, wünscht die nordicfamily

Wir waren übrigens in letzter Zeit viel in der Heimat vom Reima, den Sommer verbrachten wir unter anderem auf einer einsamen Insel in Finnland.

Das ist ein sponsored Post. Die Tatsache, dass die Arbeit daran bezahlt wird, beeinflusst nicht unsere Meinung vom kidventure und #millionhoursofjoy.

 

 

 

 

 

 

 

 

Geertje schreibt und fotografiert auf Reisen gerne, um diese intensiven Momente des Lebens festzuhalten. Sie möchte diese wunderbare Welt auch ihren Kindern zeigen und reist deshalb am liebsten als Familie in den Norden. Schön ist es, wenn Bilder und Texte auch andere Familien zum Reisen inspirieren.

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