Raus in die Natur – #Itsgreatoutthere

Its Great Out There – Raus in die Natur zu gehen, das ist einfach großartig, finden wir von der nordicfamily. Deshalb wollen wir dir hier ein paar gute Gründe nennen und ein paar Inspirationen geben, um in die Natur zu gehen.

Raus in die Natur – extrem oder ganz normal

Ich bereite mich gerade auf ein krasses Event am nächsten Wochenende vor. Obwohl ich nicht die Wander- oder Klettermaus bin, werde ich an einer 24 Stündigen Wanderung teilnehmen. Schon vor dem Sommer hat sich dieser Floh in mein Ohr gesetzt. „Dein Ostseeweg“ heißt die Veranstaltung und wird um Rostock herum stattfinden. Ich liebe meine Heimatstadt, den Wind an den Küstenabschnitten und den Geruch der Wälder im Nordosten Deutschlands. Allein das ist Grund genug, es zu wagen.  Ich bin gespannt, wie es ist, mit so vielen Menschen draußen unterwegs zu sein. Auf den Färöer Inseln erwanderte ich den höchsten Berg ganz alleine, gerade in Norwegen war ich mit einer kleinen Gruppe unterwegs. Über das Adventureco schreibe ich demnächst mal genauer etwas. Ich mag beides bisher. Die Motivation durch andere Menschen und das Insichgehen beim Solowandern.
Ich habe keine Probewanderung in größeren Dimensionen gemacht, sondern bin weiterhin zum Kung Fu Training gegangen,  jogge fast täglich zehn Kilometer und ernähre mich super gesund und Low Carb (außer bei meiner gerade stattgefundenen Geburtstagsparty). Mit meinem Wanderpartner  für den Ostseeweg Christian tausche ich mich fast täglich über nützliche Hilfsmittel aus und wir versuchen uns gegenseitig die Nervosität vor dem Mammutmarsch zu nehmen. Von meinem Triathlon und Marathon versierten Nachbarn hole ich wertvolle Ratschläge für kurz davor und dabei ein. Noch ein paar Tage, dann ist es soweit. Ich werde übrigens live darüber berichten. Dazu checke meine Instagram story am nächsten Wochenende

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Mit Kindern raus in die Natur

#itsgreatoutthere sagen die Kids, nachdem ein Outdoorabenteuer, groß oder klein, bestanden ist. In unserem Blog und den dazugehörigen Socialmedia Kanälen versuchen wir, zum Draußensein zu inspirieren und erzählen von den Abenteuern im Norden, aber auch von denen zu Hause in Brandenburg.
Von den anderen Momenten, wenn die Kinder mal schwieriger zu motivieren sind, erzählen wir fast nie – vielleicht ändern wir das mal. Denn auch bei uns gibt es natürlich Tage, wo man sich einfach nur vor dem Fernseher einkuscheln will. Die Kids die Spielsachen in der Wohnung interessanter finden als eine Wanderung. In der kleinen Welt zwischen Kapla Steinen und Spielzeugautos kann man auch hervorragend ausspannen, keine Frage.  Wir als Eltern wollen das dann natürlich immer schön koordinieren: „Drinnen spielen kann man doch immer noch heute Abend oder wenn das Wetter schlecht ist“. Aber wie wir ja auf den Färöer Inseln gerade diesen Sommer bemerkt haben, ist es für uns zur Routine und auch zu großem Spaß geworden, den ganzen Tag in Matschhose und Wetterjacken herum zu laufen. Es hieß dann immer #BeActive because #itsgreatoutthere. Diese wahnsinnige Landschaft entfaltete nämlich ihre großartige Kraft gerade erst bei Nebel, Regen und Sturm. Danach in einer gemütlichen Hütte bei Kakao und Keksen zu sitzen, konnten wir dann umso mehr genießen.
Ja, zum Draußen sein gehört auch gerade der Kontrast, damit man alles genau spüren kann. Ohne draußen, kein drinnen.

„Today’s children may be the first generation to have a shorter life expectancy than their parents. Let’s change that.“
Eine Interessante Studie über die Lebenserwartung von der Firma Nike

Als ich das las, fiel ich vom Glauben ab, sollten die Umstände für unsere Kids denn so schlechter geworden sein? Bewegen sich unsere Kids so viel weniger als wir früher. Treiben sie weniger Sport? ernähren sich schlechter?

Draußen sein in Schule und Kindergarten

Unsere Große Klettert, hat früher Kungfu trainiert und während des Schulalltags initiiert der Klassenlehrer ganze Unterrichtstage oder Blöcke im Wald. Zum Glück ist die Schule dort so gelegen, dass man nur aus dem Schultor fallen muss und schon ist man im duftenden, hügeligen Laubwald Potsdams.
Mir wird immer bewusster, dass auch das ein wichtiger Grund für eine Schul- oder Kindergartenwahl sein kann. Zumal wir von Anfang an über einen Waldkindergarten nachgedacht haben. Schließlich verbringen die Kinder so viel Zeit in Kindergarten und Schule, dass wir uns nicht noch für den Nachmittag darüber Gedanken machen müssen, ob die Kids genügend draußen in der Natur waren. Da haben wir ein ruhiges Gewissen. Manchmal jogge ich an den Plätzen im Wald vorbei, wo die Kids ihre Baumhäuser, Zelte aus Stämmen und Stöckern errichtet haben, und freue mich an der Kreativität und an dem schönen „Spielplatz“ Natur.
Nach langen Ausflügen, Waldtagen in Kindergarten und Schule oder Fahrradtouren merke ich immer wieder, wie ausgeglichen und kommunikationsfreudig die Kinder sind, wie harmonisch und entspannt unser Zusammensein ist. Als würde jeder sich selber besser spüren und auch die Bedürfnisse des anderen wahrnehmen können

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Alleine raus in die Natur

Ich liebe es auch, alleine draußen unterwegs zu sein, vielleicht, weil wir so viel mit der nordicfamily unterwegs sind, steigt die Sehnsucht, große Abenteuer, anspruchsvolle Touren alleine zu schaffen.
Es ist so unglaublich wertvoll und ind er jetzigen Lebensphase luxuriös für mich, den Focus nur auf mich und meine momentanen Bedürfnisse zu haben. Ich spüre dann genau, wann ich eine Pause brauche, wann es Zeit ist zu essen und zu trinken. Diese Momente sind noch sehr selten und ich möchte sie mir noch viel öfter organisieren.  Umso mehr genieße ich es, eine Stunde zu laufen oder mit dem Rad irgendwo hin unterwegs zu sein (auch das hat meistens einen Zweck und ein Ziel und ist nicht nur Freizeit). Ein positiver Nebeneffekt ist es dann, dass ich die nähere Umgebung besser kennen lerne und meinen Lebensort noch mehr schätzen lerne.

Raus in die Natur, das eigene Ich spüren und verbunden sein

Das erstaunliche ist, dass ich mich meistens viel mehr in Kontakt mit der Natur und anderen Menschen fühle, wenn ich alleine unterwegs bin. Was ich beim Yoga oder in Meditationen gelernt und praktiziert habe, kommt mir bei einem Waldlauf von ganz alleine zugeeilt.  Gedanken fliegen zu Freunden und Familie und ein unsichtbaren Band spannt sich mit Hilfe der Natur.

Manchmal nenne ich es Muse. Dann habe ich die Muse, auch mal in mich hinein zu horchen und darüber zu staunen, wie sich mein Körper verändert hat. Einen Annapurna Trek würde ich jetzt nicht mehr unvorbereitet laufen, freue mich aber über mein Vermögen und meine Fitness mit Anfang zwanzig. Bei ungewohnten Belastungen sagt mir mein Körper sofort Bescheid. Es zippelt und zappelt. Dann erinnere ich mich, dass ich über vierzig bin und das auch mal sein darf. Im Stillen danke ich dann meinem Körper, dass er bis hierhin so freundlich war, durchzuhalten. Viele der großartigen Erlebnisse und auch Arbeiten in Eis und Schnee hätte ich ohne mein gesundes „Gefährt“ nicht machen können.

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Die Natur vor der Haustür

In Brandenburg könnte man ja manchmal auch denken, man ist mitten in Schweden. Hier finden sich Waldstücke und Seen, die einsam vor sich hin träumen. Wir sind regelmäßig gerade im Herbst und Frühling hier unterwegs und jedes Mal erstaunt, was es für urige Winkel und Ecken hier gibt. Wir sind begeistert von der Natur und vor allem von dem vielen Wasser, was uns hier umgibt. Die kleinen Details haben wir neulich mal mit einem Guide zusammen erkundet, der uns auf Biberspuren und besondere Landschaftsformen aufmerksam machte. Alleine hätten wir das nicht entdeckt.

Hier ein paar Tipps für das Outdoorabenteuer vor der Haustür:

  • Ein kleines Lagerfeuer in der Feuerschale entzünden – ohne Feuerzeug, sondern mit Feuerstahl und Messer, Würstchen am Stock grillen
  • Den nächstgelegenen Geocache finden
  • Das Familienabendbrot in den nächsten Wald oder Park als Picknick verlegen
  • Essbare Wildpflanzen finden (Achtung, nicht unbedingt am Straßenrand, sondern auch im Park oder etwas abseits) und sie zubereiten
  • Eine Nachtwanderung im nächsten Park oder Wald mit Stirnlampe machen, du wirst überrascht sein, wie neu diese Landschaft für dich ist
  • Einen bekannten Weg auf neue Art und Weise zurücklegen: Die Strecke, die immer mit dem Bus fährst, einmal erwandern

Die Umwelt schützen

Das hört sich alles ganz schön sensibel an. Ja das ist es auch. Wenn ich darüber nachdenke, hat mich das Draußensein immer mehr zu mir selbst geführt und auch die Verbindung und Achtsamkeit gegenüber meinen Mitmenschen und der Natur unterstützt. Wenn ein Eisberg vor der Küste Neufundlands auseinander bricht und ein riesiges Teil ins Meer rauscht, ist das mehr als nur ein Schreck. Ich denke natürlich über die Klimaerwärmung nach und die Gesamtheit solcher Erlebnisse draußen führt dann dazu, dass ich versuche meinen Alltag nachhaltiger zu gestalten.
Auch den Kindern sage ich jedes Mal wie ein Mantra den gleichen Satz, wenn an dem Fahrradweg morgens zur Schule rumgenörgelt wird: Es ist besser für die Umwelt und für den Körper, wenn wir jetzt die sechs Kilometer radeln. Das Mantra hat sich schon ein bisschen eingebrannt, glaube ich.

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Gewinnspiel bei der Kampagne #itsgreatoutthere

Die Kampagne #Itsgreatoutthere  ist eine Kampagne, die wir richtig gut finden. In den sozialen Medien kannst du den Hashtag benutzen, wenn du mal wieder ein kleines oder großes Abenteuer bestanden hast.  Auch wir inspirieren dadurch unsere Leser und verwenden den Hashtag. Die European Outdoor Group hat zu dieser Kampagne auch Gewinnspiele mit tollen Preisen für das Unterwegssein ins Leben gerufen. Der aktuelle Wettbewerb dreht sich um runtergeranzte Outdoorprodukte, manche Sachen sind so schön, dass man sie Jahre lang trägt bis sie einem vom Leibe fallen. Du kennst das? Dann schau mal hier nach: http://www.itsgreatoutthere.com/competition02-rippedgear/

Ich weiß schon, wen ich da nominiere:). Die Aktion ist nicht nur total witzig, sondern appelliert auch an den Nachhaltigkeitsgedanken. Viele Produkte sind so haltbar und gut hergestellt, dass man nicht immer das allerneuest Modell benötigt. Außerdem gibt es auch Kinderklamotten, die mehr als eine Generation von Kind überstehen und hoch funktional sind. Das rechtfertigt oft auch einen etwas höheren Preis.  Viele Hersteller bieten einen Reparatur-  oder einen Änderungsservice an, so dass  die Klamotten auch mal größer oder kleiner gemacht werden können, damit sie richtig gut passen.

Die europäische Woche des Sports

Außerdem hat am 10. September auch die europäische Woche des Sports begonnen. Wir sind also mitten drin im Aktivsein #BeActive. Auch hier gibt es einen Fotowettbewerb, den du nicht verpassen solltest. http://ec.europa.eu/sport/week/photo-competition_en.htm#competition__prize

Hinweis: Hin und wieder schreiben wir gesponserte Posts, um mit dem Blog etwas Geld zu verdienen. Dieser Artikel ist Teil einer Outdoor Blogger Network Kampagne und wir wurden dafür bezahlt, ihn zu schreiben. Dies hat keinen Einfluss auf den Artikel, da wir die volle redaktionell Kontrolle über den Content auf dieser Webseite haben. Lest den Outdoor Blogger Codex für mehr Informationen über Bloggertransparenz.

 

Geertje

Geertje schreibt und fotografiert auf Reisen gerne, um diese intensiven Momente des Lebens festzuhalten. Sie möchte diese wunderbare Welt auch ihren Kindern zeigen und reist deshalb am liebsten als Familie in den Norden. Schön ist es, wenn Bilder und Texte auch andere Familien zum Reisen inspirieren.

Ein Kommentar:

  1. Pingback:? Das Herz will immer raus #ItsGreatOutThere

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