Eine Nacht auf dem Floss auf Potsdams Gewässern

Ein Geburtstagsgeschenk bis zum Schluß geheimgehalten: Als wir dann mit Kühlbox und Rucksack ausgerüstet den Anleger erreichten, war alles klar……….. wir verbringen die nächsten 14 Stunden auf einem Floss: Jan Morten und ich.

Jan liebt es auf dem Wasser unterwegs zu sein und sich nicht anstrengen zu müssen. Ich liebe Paddeln, weil es so schön ruhig ist und ich mag auch sportliche Anstrengung. Aber schließlich ist es auch sein Geburtstagsgeschenk.
Für MOrten haben wir ein Kindereisebett dabei, was wir auf dem vorderen Teil des Floßes arritieren, damit wir ihn nicht die ganze Zeit im Manduca herumtragen müssen, außerdem will er sich ja auch mal bewegen. Das benötigt zwar relativ viel Platz, erfüllt aber vollkommen seinen Zweck. Naja , die Panoramafotos vorne aus dem Floss heraus haben jetzt immer ein Kinderbett im Anschnitt.
Der Mitarbeiter von der Vermietungsstation erklärt uns einige grundlegende Flossfahrtregeln, den Motor und die Landkarte, empfiehlt uns den Lehnitzsee für die Übernachtung.

Den erreichen wir nach einer Stunde Fahrt an einigen markanten Punkten, die wir von der Straße kennen. Dort ankern schon viele Segelboote und einige Flösse.

Grill anschmeißen, Flosskabine zur großen Liegefläche umbauen und den Sonnenuntergang genießen. Von weitem schallt etwas Straßenrauschen und später Partymusik – nicht ganz so romantisch. Troztzdem schön bei fast Vollmond auf den See zu blicken.

Morgens müssen wir fast ein bißchen hetzen um pünktlich kurz vor zehn am Anleger zu sein, Jan dreht den Motor auf und zurück rauschen wir am Sonntag morgen von unserer Flosstour.

 

Geertje schreibt und fotografiert auf Reisen gerne, um diese intensiven Momente des Lebens festzuhalten. Sie möchte diese wunderbare Welt auch ihren Kindern zeigen und reist deshalb am liebsten als Familie in den Norden. Schön ist es, wenn Bilder und Texte auch andere Familien zum Reisen inspirieren.

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