08.01.2010 back home Potsdam
8.1.
Die Fähre erreicht sehr pünktlich Kiel – und es empfängt uns auch hier ein winterliches Weiß – etwas milder zugegebener Maßen. um die null Grad, was schwierige Straßenverhältnisse vermuten läßt. Eine Spontanverabredung mit Ulf in Kiel kam irgenwie nicht zustande, weil unsere Handys nicht das taten, was sie sollten.
Jan schaffte es, sehr zügig durchzufahren, so daß wir nachmittags in Potsdam waren.
Auch schön, wieder zu Haus zu sein.
Dort erwartete uns Weihnachtspost und ein Garten voller Schnee – juhuu.
7.1.
In der Residence Kristinelund nahmen wir unser Frühstück ein und spazierten dann nocheinmal durch den Viegeland Park. Dort gibt es diese berühmten Skulpturen von ineinanderverschlungenen Menschen. Es lag schöner Schnee zum Toben und Schneeballschlacht machen und natürlich zum Fotos schießen.
Dann wollten wir noch ein wenig einkaufen und dann ab auf die Fähre, leider verirrten wir uns verkehrstechnisch etwas, so daß wir schnurstraks zum Schiff fahren mußten, um rechtzeitig da zu sein.
Wir hatten einen tollen Sonnenuntergang zum Abschied. 14 Uhr und die Fähre lief durch den Oslofjord mit tiefrotem Horizont aus.
Die berühmt gewordenen Reise-Pommes wren nun an der Reihe und dann der Mittagsschlaf auf der Fähre.
Wir sahen uns natürlich die Show an und schliefen uns dann aus.
Ich war von den vielen Klimaanlagen in den letzten Tagen etwas verschnupft und schnüffelte an meinem Pfefferminzöl.
Heute schafften wir es mal nicht die Fotos vom TAge zu begutachten – dafür haben wir dann in Potsdam ausführlich Zeit.
5./6.1. 2010 Icehotel
5.1. Jukkasjärvi
Oh wie freute sich Geertje heute auf das gute Hotelfrühstück. Jan und Merle sind ja nicht die großen Frühstücker, was sehr schade ist. Wir nahmen uns vor, ein bisschen zu rodeln und zu spazieren – bei minus 25 Grad oder kälter unten am Fluss ein hehres Unterfangen. Wenn Merle in Bewegung ist, mag das alles gut gehen, aber sobald sie im Schlitten sitz oder steht oder getragen wird, ist es zu spät. „Mir ist kaaalt.“
Apropos Kalt: Jan begann kurz vor einbrechen der Dunkelheit seine Hundeschlitten Tour. Schöne Aktivität auch mit geprellter Rippe. Hinsetzten und die Landschaft an sich vorbei ziehen lassen. Und so war es auch. Mit ein paar Leuten aus New Jersey und Österreich ging es über den Torneälven(Fluss) in den Torneträsk (See). Eine unendlich scheinende weiße Fläche. Es ging auf eine Insel zu, in deren Mitte ein Samizelt mit Lagerfeuer, Kaffee und Kuchen wartete. Leider hat die kleine Kamera trotz frisch aufgeladener Batterien Sekunden nach dem Start den Geist auf. Ging aber sehr vielen der Mitfahrenden (immerhin 4 Schlitten) so.
TIP: ich würde gerne einen Tip schreiben, was man gegen diese Problem machen kann. Hab ich aber noch nicht rausgefunden, was das sein könnte außer vielleicht Taschenwärmer o.ä. und natürlich gute, frische Batterien und Akkus um zumindest eine Zeitlang klar zu kommen. Vielleicht ist es zumindest schon mal ein Tip/eine Information, das Batterien bei -20/30 Grad gar nicht oder nur kurz funktionieren. Wir haben das beobachtet bei Kameras, Handys (halten länger, wenn sie eng am Körpergetragen werden) und Headlights, die, weil gänzlich ungeschützt, einfach ausgingen.
Auf dem Rückweg ging es gegen den Wind, das ergibt einen Windchill-Faktor, gefühlte Temperatur von -52.9 Grad (angenommen der Schlitten fuhr so um die 25 km/h und der Wind ging mit nur 15 km/h, also eher kleingerechnet). Und tatsächlich gab meine Kleidung, die ja nun wirklich für die Gegend ausgesucht war, in diesem Moment teilweise auf. Ich saß natürlich auch, aber alle Körperteile, die dem Wind ausgesetzt waren (Knie, Füsse, Hände, Gesicht, Schultern), begannen zu frieren, trotz drei bis fünf Schichten. Und wieder was gelernt. Winddichte Kleidung mit Thermofolie wäre dafür das richtige gewesen. Im Icehotel gab es solche Kleidung. Hatte ich aber nicht an. Schade. Trotzdem war es ein schöner Trip. Ganz anders als der Motorschlitten gleitet so ein Hundeschlitten fast geräuschloss durch die Landschaft.
Am Abend gingen wir dann lecker Essen ins Icehotelrestaurant. Nicht ganz billig, dafür aber lecker (Lachs und Hase) und dekorativ aufgemacht. Sowohl das Lokal als auch das Essen. Dann vielen wir ins Bett, erschlagen von Eindrücken.
6.1. Jukkasjärvi/Stockholm/Oslo
Heute die Rückreise. Nicht ohne noch mal in den Hotelsouvenirshop gegangen zu sein. CD mit wahnsinnig kultiger Musik erstanden. Geertje machte noch ein paar Fotos so während der Himmel rot wurde gegen 11.00. Ohne Handschuhe. So fiel die Zahl der Fotos etwas geringer aus als sonst.
Dann packen/stopfen, zahlen (schluck) und ab in den Bus zum Flugplatz (nix Flughafen!) von Kiruna. An der Sicherheitskontrolle fast hängen geblieben wegen der Wasserflasche in Geertjes Tasche. Sie musste es vor den Beamten trinken (um sicher zu sein, dass es kein Nitroglyzerin ist. War es nicht ,-) und schon waren wir in der Luft.
Alles ging glatt. Wir flogen nach Stockholm, stiegen dort um nach Oslo, waren pünktlich um 1800 in Oslo. Unser Koffer auch. Toll. Dann ein Anruf und schon hatten wir einen Transfer zu unserem Hotel, wo unser Bus wartet. Das alles ging ab, fast ohne Wartezeiten. Unser Bus sprang, trotz -19 Grad an, Gott sei dank und um 1830 wahren wir auf unserem Weg nach Oslo City zu unserem kleinen Bed&Breakfast. Um 1915 waren wir da. Puh was für ein Tag.
4./5.1.2009 Icehotel Jukkasjärvi
4.1.
Der Hand Wecker klingelt um 5.45 Uhr – für uns eine sehr ungewohnte Zeit. Merle hat aber ziemlich bald gute Laune und nimmt mit uns ein frühes Frühstück in Angriff. Dann geht’s mit einem Transferbus zum Flughafen. Von Gardamoen fliegen wir mit norwegian nach Stockholm. Das dauert nur eine Stunde. Zum Glück hatten wir am Abend vorher schon eingecheckt uns gute Plätze im Flugzeug gesichert und konnten jetzt ganz gelassen die Reise antreten. In Stockholm hatten wir zwei Stunden Aufenthalt und entdeckten den „Junibacken“ ein sehr schön gestalteter kleiner Flugplatz als Kinderspielplatz. Dann nochmal 1,5 Stunden nach Kiruna. Merle schlief sogar auf dem zweiten Flug und für sie schien fliegen gar nichts besonderes mehr zu sein.
Vom Flughafen KIruna gab es einen Transferbus zum Icehotel in Jukkasjärvi. Wie spannend und kribbelig in die Einfahrt einzubiegen wie wir es schon einmal im Frühling 2008 getan hatten mit dem Beschluß, im Winter irgendwann mal wieder zu kehren. Daß dieser Traum so schnell wahr wurde hätte ich nicht gedacht. Wir bezogen unser Northern Light Chalet Nr. 9. Und bekamen ein Besucherumhängeausweis und ich einen Presseausweis zum Fotografieren dazu.
Diese kleinen Häuser sind mit ihren riesigen Dachflächenfenstern extra dafür konstruiert des Nachts im Bett liegend Nordlichter zu beobachten. Jan hatte wie immer die Befürchtung, daß es zu hell werden würde. Aber diese bestätigten sich nicht. Die Sonne geht bis zum 11.1. gar nicht richtig auf. Es ist zwar von ca 10 Uhr bis 14 Uhr ein bläuliches Licht da, aber die Sonne kommt nie über die Berge. So auch heute, wir beeilten uns sehr, um einen kleine Fotospaziergang um das Icehotel zu unternehmen. Bei ca minus 25 Grad mußten wir uns gut einpacken und fanden die Ausstattung die man zur Verfügung gestellt bekommt, auch sehr sinnvoll: ein Overall mit Fellkapuze, Stiefel, und eine Skimaske und Handschuhe mit Innenhandschuhen…. Alles in großen und kleinen Größen. Ich habe gleich für heute eine Aktivity gebucht: Islandponyreiten im Dunkeln durch den Wald – moonlighttour oder Northern lighttour von 15.30 Uhr bis 21 Uhr. Als alle, die diese Aktivity gebucht hatten in Autos zum Startpunkt fuhren war es so stockfinster, daß man dachte, es wäre spät abends und ich konnte mir nicht vorstellen solange auf Ponys in der Kälte herum zu reiten. Die Fahrt zum „Ponyhof“ war schon sehr interessant mit Blicke auf Kiruna. Dann striegelten wir die Pferde, sattelten sie und Matti erklärte uns einiges zu der Tour und zu dem Umgang mit den Ponys. Mein weißes süßes Tragetier hieß Breki und war wirklich ein sehr umgängliche Mädel.
Tip: Anzüge / Overalls so spät wie möglich anziehen, nicht schon im Auto tragen oder im Stall beim Striegeln – dann wird die Wärmewirkung verringert….
Matti wies mich darauf hin, mein Stativ im Rucksack dazulassen, da viele schneebedeckte Äste so tief hängen, daß man sich darin verfangen könnte. Außerdem haben wir auch bei 13 hintereinander reitenden Ponys auch gar keine Fotostops gemacht. Ein schwaches Nordlicht konnten wir bei sternenklaren Himmel beobachten. Es war gelblich. Die Sonnenaktivität ist derzeit nicht hoch und daher die Anzahl der Nordlichter auch gering. Jan meinte sogar, daß wir am Teifpunkt einer 11 Jahresphase angelangt sind… ja schade, aber trotzdem irgendwie romantisch dieser Ritt. Ziemlich bald bekamen aber die meisten kalte Füße trotz guter Ausstattung. So war wie geplant nach einer Stunde Reiten der Abend an dem Punkt, an dem es Suppe mit Elchfleisch gab. Diese wurde in einer traditionellen Samihütte serviert, in der in der Mitte ein Feuer geschürt war und wir uns drumherum auf Rentierfelle platzierten. So kam ich mit Engländerinnen und Schweden ins Gespräch. Die warme Suppe, heißer Lingonbeerensaft und dann der Kaffee mit Kessel überm Feuer taten sehr gut. Matti und Karina waren gute Guides, sehr freundlich und interessiert. Gegen 21 Uhr erreichten wir mit den Autos wieder das Icehotel. Und irgendwie habe ich es verpeilt, gleich mal in die Sauna zu gehen. Jan erzählte von seinem Dinner fort wo mit Merle und bei der abendlichen Bilderauswertung erzählte ich von meinem Abend in der läppischen Nacht.
After two flights from Oslo via Stockholm to Kiruna we reached Jukkasjärvi and the Icehotel and moved into an Northern Light Chalet with big windows to observe the northern lights / aurora borealis. The same day I booked a Northern light tour on horseback. The horses that carried us around were islandic horses and very good for the most of us as beginners in riding. We were riding through the winter woods and saw stars and one quite weak northern light.
Afterwards Soup with minced moose meat was served in a sami hut. We sat on furs on the floor and enjoyed the warm meal.
Stackmora-Oslo

Die Abfahrt von Stackmora nach Oslo
Jan schaffte es bei Tageslicht Oslo zu erreichen. Wow, ein hochgestecktes Ziel. Die Straßenverhältnisse über die Berge waren wirklich schlecht. Teilweise konnte man nur sehr kleine Straßen fahren, die sehr vereist waren, Schneeketten brauchten wir allerdings nicht. Wunderbar bereifte Bäume, Bergketten im Sonnenaufgang und –untergangslicht breiteten sich aus. Merle und ich konnten hinten durch die vereisten Scheiben nicht allzuviel sehen.
Bei Flugverkehr über unserem onenighthotel versuchen wir ein paar Mützen Schlaf zu bekommen, um morgen das Abenteuer Icehotel zu starten
2.1.2010
Unser letzter Tag in Stackmora. Da mußte ich doch nochmal die Stille des Waldes inhalieren und mit den Schneeschuhen nach dem Frühstück losstapfen. Selbst das Rascheln der Kleidung schien mir zu laut. Es war herrlich. Für ein Stündchen war ich nochmal untergetaucht. Dann fuhren wir nach Mora, ein paar Sachen einkaufen und erledigen. Eine Pipi für Anneleen kaufen, Jans Hose nähen lassen, Windeln und kleine Snacks für unseren Icehotel trip kaufen.
Last time Snowshoing in the swedish wood for this season. I enjoyed the winterwonderworld.
Gegen 14 Uhr waren wir nochmal in Grönklitt, um Shokan, den Tiger zu sehen und einen Vortrag über Eisbären zu hören und Bilder zu sehen. Anders hielt den Vortrag. Er ist auch Architekt und mit Polar Quest war er auf Svalbart / Spitzbergen und fotografierte dort. Er ist der Initiator des Björnparken in Grönklitt. Für Merle war der Weg zum Tiger mountain fast zu weit. Es sind wieder mius 12 Grad und doch für sie ganz schön kalt. Abschleppseil und Schlitten dienten dazu, sie hochzuziehen, nur das Runterrodeln zum Parkzentrum fand sie nicht spaßig, weil ihr schon zu kalt war. Die Fotos des Vortrages waren sehr inspirierend, wahrscheinlich muß ich auch nochmal da hin in diesem Leben, um zu fotografieren und die urige Natur zu erleben. Dann sind wir jetzt wieder bei Detlef und Laurita zu Gast. Jan kümert sich um Musiktechnische Dinge an Detlefs Computer. Merle und LAurita Puzzeln und kümmern sich um den Troll Plupp.
We visited björnparken again to see sibirian tigers and listen to a lecture about icebears. Very interesting what an architect did, to realize his dream there. Wonderfull pictures of svalbart and the animals there.
Neujahr

So das hätten wir: Jan hat Silvester verpennt! Aber es schien uns sowieso nicht wie Neujahr – nur wie ein ganz normaler Urlaubs- und Erlebnistag. Mit Höhen und Tiefen.
Um 11 Uhr sollte unsere Motorschlitten Tour beginnen. Diese Gefährte heißen auch Snowmobile, Ski Do`s. Vor einem großen Schuppen standen die Mobile schon bereit und andere Gäste trafen ein. Ebenfalls eine Familie mit zwei Kindern, die schon etwas größer waren. Viel zu erklären gab es zu den Dingern nicht: rechts Gas, links Bremse und das allerwichtigste: Die Heizung an beiden Griffen.
Bis es losging konnten wir noch ein paar Schlittenhunde bewundern…. Vielleicht hätten wir doch lieber so eine Tour buchen sollenJ Jedoch Rüdiger, unser Bekannter von etwas nördlich von hier legt ja sogar Scooter Wege an und in einem Buch über Abenteurer in Kanada kommen die Ski Do`s auch gerade vor – also sollten wir das doch mal wenigstens ausprobieren.
Gesagt, getan, es ging los. Jan hatte Merle vor sich, was sich aber nach einem Viertel der Wegstrecke änderte und das Mama Kind unbedingt zur Mama wollte. Jan verspürte Anstrengung in seinen Armen, was ich gar nicht nachvollziehen konnte. Man musste schon gewisse Geländeformen mit dem Körper abfangen, aber anstrengend war es eigentlich nicht. Als ich Merle vor mir sitzen hatte, war es etwas anstrengender für die Hände, aber trotzdem machte es Spaß, mit gewärmten Händen durch den Wald und dann auf einem breiteren Weg durch die Landschaft zu düsen. Da die Maschinchen ziemlich laut sind, ist solche eine Tour denkbar ungeeignet für Tierbeobachtungen – nur für den Motorenspaß. Und man hört auch nicht was hinter einem geschieht. Da düste Jan nämlich in den Wald, was ich erst ziemlich viel später vom Guide erfuhr, als sich alle in der Gruppe auf einem Platz versammelt hatten und die Motoren abgestellt hatten und Jan nicht dabei war. Er wartete an einem See in einem Shelter mit einer geprellten Rippe, was mir erst mal einen Schreck einjagte, aber als er uns lächelnd begrüßte, war ich wieder beruhigt. Die Fotos von dem verbogenen Vorderteil seine Snowmobils sah ich erst später bewusst an, wahrscheinlich hat er damit schon einige Bäume umgesäbelt. Die Mehrzahl der Gäste durfte jetzt die Geschwindigkeit der Gefährte auf einem See mal austesten, was auch wirklich Spaß machte. Alle mitgefahrenen Kinder jedoch froren mittlerweile und weinten. Es ist tatsächlich ein Erwachsenenvergnügen und vielleicht haben die Kinder Freude daran, in einem Schlitten, der eine geschlossene Haube hat, hinten mitzufahren.
We tried to drive Snowmobiles. We booked a tour for 1,5 h. One of us had Merle in Front and first we drove through a little wood and afterwards along a wide path through the wood till we reached a lake where everyone could try the speed of the cykle. Somehow it was great fun to drive a motocykle in the snow. But it was so loud that it did not fit to that wonderfull nature for my mind. And for sure: its only fun for adults. The kids where not so happy latest 20 minutes after we started. It was only cold for them. They were probably happy in a sleigh behind.
Bei mir kamen Erinnerungen aus Motorradmitfahrerzeiten auf und solche eine Fortbewegung gefiel mir schon , auch als Fahrerin – doch irgendwie konnte ich dies mit der wunderschönen , eigentlich so stillen Natur um mich herum nicht übereinbringen. Als wenn es nicht zusammengehört.
Merle freute sich sehr als wir in einem familienfreundlichen Restaurant in Grönklitt unser Mittag vom Buffet zu uns nahmen und in einer Spielecke ein riesen Shokan – Tiger auf sie wartete. Nach einem Stündchen dort, war sie auch wieder richtig durchgewärmt und wir konnten noch eine Runde rodeln wagen. Nach ausführlichen Befragungen, ob sie nicht doch nochmal auf die Skier will und sie dies verneinte, gaben wir die geliehenen Skier zurück und rodelten uns den A**** ab. So richtig aufgewärmt, kam sie bei Abenddämmerung kurz nach drei auf die Idee, doch noch Ski fahren zu wollen. Das konnten wir nun leider nicht mehr bieten. Im warmen Auto fielen dann auch schnell die Augen zu – die Kälte macht doch sehr müde und verlagert den Mittagschlaf immer auf die einbrechende Dunkelheit. Ein kleiner Einkauf und dann endlich der Kamin in der Hütte mit Tee, Keksen und später einer angeheizten Sauna und einem Schnee Engel später, war der Tag auch fast zu Ende.
The rest of the day was playing at the small hill with sleighs and rolling down, tea in front of the brasskamin and a bastu / sauna.
Silvester
Heute habe ich nun auch endlich mal die Pisten Snowboardtechnisch testen können. Wenn man denkt, daß es nur einen Hang mit 3 Pisten gibt, hat man sich geirrt. Von der Toppstugan gehen zu allen Seiten des Berges: Södra Backen, Mellanbacken, Norrbacken, Östrabacken Pisten runter und auch Lifte wieder rauf. So gab es einiges zu entdecken. Es war aufgrund der „Jahreszeit“ viel Betrieb.
Snowboardtime for Geertje, A Barbecue at the childrens slope and and extra personal guiding through Björnparken.
Jan und Merle waren in der Zwischenzeit Kaffeetrinken und wir trafen uns zum Barbecue in der Grillhütte. Extra Schwedische Würstchen und Brötchen besorgt für ein zünftiges Picknick. Naja die schwedischen Würstchen lassen wie immer zu wünschen übrig, während man sich fragt, was da denn drin ist bzw. was nicht. Um 15 Uhr hatten wir mit Pernilla eine Verabredung im Björnparken und bekamen bei einbrechender Dunkelheit eine Extraführung zum Abendessen der Eisbären. Zwei Eisbären die erst seit einem Jahr hier wohnen und die Attraktion sind. Willbär kommt aus Stuttgart und die dazugehörige Dame woanders her. Eine Ausstellungshalle zeigt toll gestaltete Infos über die knuffigen weißen Bären und spektakuläre Fotos, die Anders gemacht hat, den wir am Samstag zu einem Vortrag treffen. Er ist Fotograf und Ideengeber des Björnparken in Grönklitt.
Trotz dieser Attraktion war Merle von dem Schneetag ganz schön fix und fertig und schlief im Auto ein. In Stackmora angekommen schmissen wir auch gleich Sauna und Kamin an, um in Silvesterstimmung zu kommen. Jan zauberte Nudeln mit Soße und dann gab es noch eine Schneeskulptur und Licht Aktion hier auf dem Schmiedehof. Das war unsere Silvesterfeier.
Our Party was sauna and building snowsculptures with candles inside, making pictures with “wondercandlesticks“
Dazu kamen Eis und warme Brownies. Mit Wunderkerzen haben wir uns schon gegen 22 Uhr alles gewünscht, was man sich so zu Silvester wünschen kann und dann fiel Merle ins Bettchen.
Wir haben ja morgen viel vor. Motorschlittentour rund um Grönklitt.
30.12.2009
30.12.2009
Merles Skitag auf Grönklitt
Grönklitt ist ein Berg mit einigen Skipisten. Dort ist um Neujahr herum Hochsaison. Was wir im norwegischen Trysil vermißten: Grillplätze für jedermann an den Pisten. Nachdem Merle nämlich ein paar Mal in gutem Tempo den Hang sicher runtergekommen ist, mußt ees natürlich eine Erhol- und Aufwärmpause geben in der Grillhutta. Ein ausgeklügeltes System ergab, daß weder Jan noch ich abgehetzt mit Merle auf dem Hang rumeierten. Sie kann jetzt nämlich schon alleine Tellerlift fahren. Einer hängt sie unten ein, der andere oben wieder aus und auf der Piste rennt jeder ein Stück mit. Auf den Fotos kann man leider nicht die Geschwindigkeit erkennen. Sie sieht immer aus, wie auf den Hang gestellt. Irgendwann wurden dann jedoch die Füße kalt und wir mußten dringend in eine Värmestuga, ein Aufwärm und Speisesaal für alle. Dort rubbelte ich ihre Füße warm und mit dem Thema Rodeln konnte man sie sowieso noch erwärmen. Bei tollem „Abendsonnenschein“ genossen wir ein paar Rodeleien. Das Wetter soll morgen „besser“ werden, d.h. wärmer, aber auch bewölkter. Deshalb lichten wir noch ein paar schöne Sonnenuntergänge gegen 15.30 ab.
We invented the family lift system: one of us helped merle to get in the lift downstairs, the other one was waiting upstairs to help her out…. The thing between up as well as down managed she very well.
Dann hatten wir eine Kaffeeeinladung bei Detlef und Laurita in Stackmora. Den Waldorfschullehrer / Werklehrer und seine Frau, ausgewanderte Bremerhavener haben wir schon 2008 kennengelernt.
Merle genoß es, umspielt und umsorgt zu werden. Wir haben verschiedenste Gesprächsthemen von Kunst bis Musik und wie es denn so als Staatsbürger Schwedens nun so ist. Wir verabredeten uns gleich nochmal für Samstag.
Zu Hause gabs heute keine Sauna, aber Nudeln mit Soße.
Neujahr
Wir wuenschen allen Lesern unseres Weblogs ein richtig gutes neues Jahr.
Happy new year!
Vi önskar en bra 2010!
29.12. Stockmora
Als erste wollten wir zum Arzt was dann aber in zwei Termine zerfiel. Erst die „Schwester“ und am Nachmittag nochmal der Arzt. Mehr dazu im Tip.
We tried the medical system out.. kind of interesting:) read mor under TIPS in german.
Wir fuhren ins sogenannte Tomteland, südlich von Mora. 45 min. Fahrt von Orsa. Tomte ist der Schwedische Weihnachtsmann und der Weihnachtmann, wohnt hier in Dalarna im Tomteland. Nur für alle, die nicht mehr an den Weihnachtsmann glauben. Wir haben ihn gesehen und das jetzt schon zum wiederholten Male und ohne Zweifel. Tomteland selbst ist etwas klein für einen Fantasypark und es gibt im wesentlichen Indoorveranstaltungen. Wenn es nach draußen geht, wird gleich um den Weihnachtsbaum getanzt. All das macht aber bei den heutigen Temperaturen von -22 am Tag Sinn. Bei den Temperaturen sich den Wind 5 min. lang auf einem Karussell um die Nase wehen zu lassen wäre …naja schmerzhaft kalt, daher gibt’s auch keins. Anmerkung: Das ich hier immer wieder von den Temperaturen anfange, hat vor allem damit zu tun, dass es das Handeln, genau wie die kurze Tageslichtperiode, stark beeinflusst.
We visited Tomteland, where Santa Claus is living. We met him personally. Seen as well witches, nissen ( helpers of Santa).The program was splitted in little shows with Santa, his Helpers, and the Christmas magic power.
Wir sahen noch Hexen und Trollhäuser und in der Ferne ein paar Elche, mussten dann aber auch schon zurück. Die Sonne ging unter und wir hatten noch einen Arzttermin. Letzterer war recht unspektakulär und so gingen wir erleichtert nach Hause um zu Saunieren und Abend zu essen.

















































