Givskud Zoo – Tiere einmal anders und ein Klettererlebnis – inkl. Video

Die Nordicfamily geht in den Givskud Zoo. Warum darüber schreiben? Weil der Zoo etwas anders ist als die Zoos, die wir bisher kennengelernt haben. Warum? Das erfahrt ihr hier. 

Givskud Zoo

Von Vejle aus sind es nur 20 min Autofahrt durch typische dänische Landschaft aus Hügeln und Feldern mit ein paar eingestreuten Herrenhäusern und Höfen bis wir den Givskud Zoo erreichen.

Mit dem Fahrrad wäre es dann aber doch eine andere Herausforderung als unsere Fahrt von gestern. Mehr auf und ab. 

Außerdem wäre uns da ein spannendes und eben etwas anderes Erlebnis entgangen: mit dem Auto IN die Gehege zu fahren. Das darf man in Gviskud Zoo nämlich. Die Gehege sind riesig. Vor Ort hätte man auch einen Safaribus nehmen können, aber naja, das ist dann nicht das selbe. 

Givskud Zoo

Checkin im Givskud Zoo

Beim Check-In im Givskud Zoo ist es voll. Es stehen die Autos in vier Reihen vor dem Eingang. Doch die 200 m haben wir schnell hinter uns gebracht, bekommen den ersten Überblick an der Kasse. Ein bisschen wie beim Check-In auf einer Fähre.

Erst einmal erfahren wir, dass es drei Hauptparkplätze auf der Strecke im Givskud Zoo gibt, von welchen man kleinere Gehege mit verschiedenen Tieren erlaufen kann. Die Autorouten zwischen den Parkplätzen P1 bis P3 führen durch größere Gehege mit teils gefährlichen Tieren, die scheinbar gerne mal über die Straße laufen.

Givskud Zoo

Erster Stopp: Elefanten und Bären im Givskud Zoo

Morten und Merle waren durch und durch begeistert. Elefanten hier, kleine Affen da, man konnte ganz nah ran an die Nasenbären und an einen Brillenbären. Morten erzählte und fragte wie ein Wasserfall. Und das war erst unser erster Stopp im Givskud Zoo.

Givskud Zoo

Echte Auto Safari im Givskud Zoo

Jetzt wurde es zum ersten Mal richtig spannend, denn wir fuhren auf dem Weg zu dem zweiten Parkplatz durch ein Gehege mit Giraffe und großen gehörnten Huftieren von denen wir meinen, dass es Bisons waren. Scheu waren sie auf jeden Fall nicht. Im Gegenteil. Sie bringen den Verkehr zum erliegen, denn sie laufen kreuz und quer zwischen den sich stauenden Fahrzeugen hin und her und scheinen auch sonst einfach ihr Ding zu machen, völlig unirritiert von den Autos.

Wir schießen einige Fotos und die Kinder sind ganz begeistert. Wir natürlich auch. Morten malt sich die ganze Zeit aus, was mit unserem Auto passieren würde, wenn einige der Tiere es auf unser Auto abgesehen hätten. 

Spielplatz und leibliches Wohl im Givskud Zoo

Parkplatz 2 ist dann auch schon deutlich größer als Parkplatz 1. Ausgestattet mit einem Kaffee/Restaurant und einer ganzen Reihe von Tier-Gehegen und Informationsgebäude. Außerdem gibt es einen Spielplatz. Wir gucken uns die Gorillas an, die aber aufgrund der Sonne bzw.  Hitze in der Halle chillen.

Überraschender Weise kann man auch zu Fuß durch einen Affengehege laufen wo kleine lemurenartige Äffchen leben. Irgendwie spannend aber auch irgendwie ein bisschen unheimlich, den wilden Tieren so nah zu sein. Die eigentlichen Lemuren (I like to party, party 🙂 ) finden wir in einem anderen Gehege. Aber statt party,party haben sie gerade gegessen und chillen deswegen unter einem Baum im Schatten.

Givskud Zoo

Besonders beeindruckt ist Morten von den riesigen Nashörnern, die im Gegensatz zu manch anderen Zoos immer noch ihre riesigen Hörner haben. 

Wir sind bestimmt schon anderthalb Stunden unterwegs, als uns der Weg nun zum Parkplatz 3 führt. Zwischen uns und den Nashörnern ist ein Graben. Bestimmt besser so für die Autos. Die Wasserbüffel sind zu weit weg, als dass wir sie gut sehen können. Aber das macht nichts, denn nun wird es wirklich spannend.

Givskud Zoo

Raubtiere im Givskud Zoo gleich neben unserem Auto!

Jede Menge Schilder weisen uns schon darauf hin, dass wir gleich zu den Großkatzen, den Löwen kommen. Dieser Bereich ist besonders abgesperrt und man muss durch zwei Gittertore fahren, die von Hand durch Park Angestellte geöffnet werden, welche noch mal extra kontrollieren, ob man auch wirklich die Fenster oben hat. Man kann dann eine Runde durch das Löwengehege fahren. Auch hier haben die Katzen leider gerade etwas zu essen bekommen und haben sich deswegen in den Schatten einiger Bäume zurückgezogen.

Givskud Zoo

Wir können sie zwar gut sehen, aber besonders aktiv sind sie halt nun mal gerade nicht. Trotzdem ist es irgendwie spannend, mit dem eigenen Auto so nah an solchen riesigen Tieren vorbei zu fahren, die auch noch so gefährlich sind. Wieder hat Morten die farbenfrohen Phantasien und malt sich aus, was alles passieren kann.

Givskud Zoo

Dann erreichen wir Parkplatz 3. Der ist sowas wie die der zentrale Parkplatz vor dem Ausgang. Jede Menge Spielplätze, Picknickplätze und Essensangebote. Ein riesiger Streichelzoo rundet das Angebot ab. Morten tobt sich erst mal ordentlich auf den spannenden Klettergerüst aus und auch Merle probiert alles aus, was sie finden kann. Wir essen noch eine Kleinigkeit und dann wird auch noch der Streichelzoo frequentiert.

Givskud Zoo

Zu guter Letzt hatten wir uns vor genommen auch noch im Dino Park vorbei zu schauen. Irgendwie hatte ich ja schon beim fahren durch die Gehege und der Begegnung mit den Giraffen ein wenig die Assoziation mit dem Film aus den neunziger Jahren. Jetzt aber laufen wir durch einen echten Dino Park. Gut, zugegeben, die Dinos sind nicht echt, aber lebensgroß. Und einige wenige bewegen sich sogar ein wenig.

Givskud Zoo

Da man sie nicht berühren und auch nicht auf sie rauf klettern darf, sehen sie auch wirklich noch richtig gut aus und geben ein tolles Fotomotiv ab. Am Ende des Rundweg gibt es noch eine Möglichkeit selber ein paar Fossilien aus dem Stein zu hämmern. Und für dänische Kinder wird auch noch mal erklärt, was ein gefährlicher Veloceraptor alles kann.

Dafür wurde ein Schauspieler in ein großartiges Kostüm gesteckt, das so Lebensecht wirkt, dass die ganz kleinen zuviel Angst bekommen. Obwohl er kein einziges Wort versteht hat Morten seinen Spaß.

Die Eltern sind nach den vielen Stunden Zoo und Sonnenschein einigermaßen geschafft, werden aber von den Kindern für diesen Tag überschwänglich gefeiert. Das hat sich doch gelohnt.

Riis Feriepark gleich in der Nähe vom Givskud Zoo

Und als wenn, das nicht alles schon genug gewesen wäre, für die Kinder, fahren wir jetzt sogar noch zum Schwester Campingplatz unseres Campingplatzes, der uns die Möglichkeit bietet den Kindern noch eine kleines Schwimmangebot zu unterbreiten. Inklusive Wasserrutschen. Das Wetter ist aber auch wirklich sehr gut heute. Nachdem die Kinder nun noch 2 Stunden im und am Pool verbracht haben, fahren wir nach einem rundum gelungenen Tag nach Hause. Das geht erfreulich schnell. Vejle ist also ein sehr guter Ausgangsort für alle möglichen Aktivitäten.

Gorilla Park Vejle – Klettern wie die Äffchen

Gorillapark

Hier berichtet Merle über das Klettererlebnis

Heute waren Mama und ich im Gorilla Park (Kletterwald). Dort mit dem Fahrrad angekommen, bekommen wir als erstes jeder ein grünes Armband wo drauf stand, dass wir vier Stunden klettern durften. Danach bekamen wir und noch ungefähr 30 andere Leute eine Einführung, dort wurde uns gezeigt, wie wir unsere Gurte anziehen und wie das Karabiner System funktioniert.

Gorillapark

Einfache und schwerere Abenteuerrouten im Kletterwald in Vejle

Als wir dann endlich fertig waren und unsere Gurte anhatten, kletterten wir auch schon die zweite Kletterbahn, die Orangutan hieß, los, weil die erste Kletterroute sehr niedrig war. Als nächstes bezwangen Mama und ich Bahn Nummer 3, die auch einen Namen einer Affenart hatte, sie hieß nämlich Gorilla. Diese Bahn war schon ziemlich schwierig und anstrengend!

Gorillapark

Klettern wie ein Silverback

Aber dann wollten wir unbedingt noch die fünfte Route (Silverback) meistern. Das zweite Element dieser Route war ein Snowboard, auf das man sich stellen sollte und damit zur anderen Seite fahren sollte, diese Fahrt war ziemlich rasant! Nicht viele Elemente weiter gab es ein Trapez ähnliches Ding, womit man sich in ein Grünes Netz schwingen sollte und dann auf die Plattform klettern musste, das war eine ziemliche Armarbeit, aber trotzdem irgendwie lustig. Am Ende der Bahn mussten wir dann einen Base Jump machen, das wie ein langsamer freier Fall ist und sich wahrscheinlich sicherer anfühlt. Nach der ganzen Anstrengung gönnten wir uns einen Erdnussriegel, denn wir brauchten diese Energie um mit dem Fahrrad noch den Berg hoch zu kommen.

Erholung im Ferienhaus auf dem Campingplatz in Vejle

Nach so einem Ferientag draußen an der frischen Luft kann man ganz schön geschafft sein. Wir sind erleichtert, nach dem Klettern in unsere kleine gemütliche Hütte zurück zu kehren. Es ist etwas neblig und nieselig an diesem Sommertag. Das haben wir in den Baumwipfeln gar nicht so bemerkt.

Vejle City Camping

Mit einem Schnaufen lasse ich mich auf eines der BEtten falen. Trotzdem es nicht viele Quadratmeter in diesem Campinghäuschen gibt , ist es super praktikabel udn gemütlich eingerichtet. Das typische Holz an Wänden udn Möbeln macht eine heimelige oder auch hyggelige Atmosphäre, wie man hier in Dänemark sagt.

Vejle City Camping

Nebenan in der Wohnküche wird schon ein Tee gekocht und der Spieleabend vorbereitet.
das Abendlicht fällt durch die großen Fenster hinein.
Wenn es nicht nieselt, sitzen wir auch gerne draußen auf der Holzterrasse und Frühstücken oder verbringen dort den Abend bei einem Glas Wein.

Vejle City Camping

Aber ich werde sogleich zum Spieleabend gerufen. Der Eßtisch ist von allem Unrat befreit und ein paar Würfelspiele stehen bereit.
Wir haben uns so eine schöne Technik überlegt, dass jeder am Abend ein kleines Spiel aus der mitgebrachten Sammlung auswählen darf, was dann durch gespielt wird.

So klingt auch der der heutige Tag mit all den Aktivitäten gemütlich aus.

Vielen Dank für die Unterstützung unserer individuellen Recherche an Visit Dänemark und Vejle City Camping, wie den Safaripark und den Gorillapark in Vejle.

2 Kommentare:

  1. Liebe Geertje,
    das sind ja tolle Tipps! Der Zoo ist ja eigentlich ein Safari-Park, wenn man da mit dem Auto in die Gehege kommt. Das haben wir mal in den USA erlebt – bis heute unvergesslich. Na, und Baden – vor allem mit Wasserrutschen! – und Klettern sind hier selbstredend die Renner. Ich glaube, wir würden uns dort auch wohlfühlen. Und dabei habe ich Dänemark so gar nicht auf meinem Reiseschirm …
    Liebe Grüße
    Gela

  2. Liebe Gela, wir fanden auch die Vielzahl der Aktivitäten dort um Vejle herum verblüffend und inspirierend. Falls du Tipps für den dänischen Teil deines Reiseschirms benötigst, frage gerne nochmal nach. Danke fürs Lesen und Kommentieren! Viele Grüße Geertje und die nordicfamily

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