3.7. immernoch zwischen Kolka und Roja

Was für ein Luxus: Die Mama frühstückt und liest ihr halbes Buch draußen vor dem Bus zwischen 8 und 10 bevor di eKInder aufwachen. Es ist etwas kühler, ab und zu nieselt es. Wir beschließen noch eine Nacht hier zu bleiben. Klaus und Katrin gefällt es hier sehr. Den Strand finde ich auch klasse. Auf dem Platz ist es auch schön, weil es es wie eine gepflegte Gartenanlage aussieht. Jedoch bekomme ich beides nicht zusammen, das Strandfeeling und diesen Platz, aber es ist sehr in Ordnung einen Nichtfahrtag zu haben. Dafür gibt es einen mittäglichen Spaziergang zu einem Naturlehrpfad entlang einer ehemaligen Lagune, eine Tafel erklärt wie das Wasser dort eingeschlosen wurde als der Sand vom Kap Kolka dahin transportiert wurde. So vor 7000 bis 8000 Jahren. Wir zerren den Buggy mit den Bohlenweg und die Treppen mit rauf und runter. Enya übernimmt di enicht leichte Aufgabe, Morten pennt im Manduca. Als wir wieder da sind, muss erstmal Süßes vom Kiosk geholt werden. Merle hat jetzt ihr eigenes kleines Portemonaie und bekommt es auch hin am Kiosk etwas mit zeigen und auf English zu erwerben, meist ein Eis für 15 centimus, also 30 cent. Es geht entspannt zu. Mit Merle gehe ich Blaubeeren sammeln und wir finden auch über einen halben Liter, der ganze Wald ist voller Blaubeerpflanzen, aber nicht überall sind Beeren dran. Es ist sehr idyllisch, wir singen Morten schläft oder will dabei sein und Merle machts so richtig Spaß. Ich genieße es sehr die Zeit so zu verbringen. Ganz stolz kehren wir mit unserer Beute zurück. Katrin zuckert sie ein und am Abend gbts sie als Nachtisch. Unsere Wagenburg wird noch etwas oerfektioniert mit Markise udn Tarp sind wir auch vor Nieselregen geschützt, Klaus hat aber auch alles erdenkliche dabei, daß er auch noch zwei verschiedene Zusatzkocher und ein Ersatznavi mit hat verwundert mich jetzt nicht mehr. Dann gibts ein paar Runden Memory um die Kinder von ihren Spielkonsolen wegzulocken. Es gelingt. Zwischendurch immer wieder der Gang zum Kiosk. Dann nochmal ein kleiner Strandspaziergang. Dabei nehm ich mal mein Lensebaby mit, Eigentlich müßte man sich verschiedene Kameras mit verschiedenen Objektiven umhängen… irgendwas verpaßt man immer. Abe rich bin ja schon froh, daß ich überhaupt zum Fotografieren komme. Obwohl ich mit der Ausbeute noch nicht so richtig zufrieden bin. Die Muse fehlt noch ein bißchen, aber das war ja auch zu erwarten. Dann ist Kochzeit: NudelNudelnNudeln. Ich bin ja froh, daß Merle es akzeptiert, daß die zwei Partien auch verschiedene Sachen essen. Als Nachtisch gibts gezuckerte Blaubeeren. Mmmhhh. Dann wieder ein Lagerfeuer. Und gemütliches Beisammensein. Merle bekommt wiedermal eine schöne Frisur, nachdem sie 2 Tage ungekämmt herumlief, man bin ich froh darüber, was Enya alles macht, Aber Merle tollt auch mit Merlin herum und holt sich ihre wilden Kuscheleinheiten.  Bis dann alle  auch schlafen ist es auch wieder nach zehn. Meine Halsschmerzen sind weniger geworden und ich glaube auch Merles Shcnupfen dank Globuli.

Geertje

Geertje schreibt und fotografiert auf Reisen gerne, um diese intensiven Momente des Lebens festzuhalten. Sie möchte diese wunderbare Welt auch ihren Kindern zeigen und reist deshalb am liebsten als Familie in den Norden. Schön ist es, wenn Bilder und Texte auch andere Familien zum Reisen inspirieren.

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