Neujahr 2014

Wir beschliessen zweierlei. Erstens, wir wollen noch ein bisschen entlang der Steinküste wandern und zweitens, wir wollen in ein Wissenschafts-Mittmach-Erlebnismuseum gehen.

Die Wanderung wird noch spontan mit einer Geocachesuche angereichert und wird hier und da zu einer spannenden Felsenkletterpartie. Geertje mit Morten auf dem Rücken immer tapfer voran. Sie will einmal um die Habinselspitze laufen und da kennt sie nichts. Das wird durchgezogen. Regen, müde Knochen. Gilt nicht. Der Geocache wird von Merle tatsächlich gefunden und sie kann sich aus der Tupperwar,e die versteckt war, im Austausch gegen ein Spielzeug das sie reintut eines rausnehmen. Die Entscheidung fiel ihr nicht leicht. Dann ging es auf den Heimweg. Wir liefen noch am Ende des Fjordes vorbei und sahen dann recht bald wieder unser Haus und Auto. Morten sollte die letzten Meter auch mal laufen, wollte aber partout auf den Arm. Geertje wollte partout dass er sich auch mal bewegt. Lösung: „Chokolade.“ Schmatzend und sabbernd ging Morten die letzen paar hundert Meter in Ruhe mit.

Da wir schon unserer Mittagessenverpflegung vorbereitet hatten, fuhren wir umgehend los. Denn es war schon 12 und das Museum musste ja noch erreicht werden. Auf dem Weg wurde unsere Picknick, dass wir eigentlich erst vor Ort im dafür laut Internet im Museum extra vorgesehenen Picknickraum verzerren wollten, schon signifikant dezimiert. Endlich angekomme,n stellen wir fest, dass es wohl für alle Norweger selbstverständlich ist, dass solche Orte am 1.1. geschlossen haben. Weder im Internet noch Vorort weist irgend ein Schlid darauf hin. Es ist aber trotzdem einfach zu. Schade. Mangels Plan B machen wir uns auf nach Hause.

Dort entdecken die Kinder einen Kannichenstall am Nachbarhaus und sind bis die Sonne untergeht, also für eine halbe Stunde, nochmal gut beschäftigt. Der Rest des Nachmittags zieht sich dann etwas, aber auch den kriegen wir rum. Einziger Aufreger. Die Aurora-App von Geertje schlägt dauernd Alarm, aber die Wolkendecke über unserem Domizil verhindert jede Sichtung. Geertje frustriert. Trotzdem geht sie regelmäßig raus. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Die Reise fand mit freundlicher Unterstützung von Colorline, Visitnorway und dem Skiresort Skeikampen  statt

Geertje

Geertje schreibt und fotografiert auf Reisen gerne, um diese intensiven Momente des Lebens festzuhalten. Sie möchte diese wunderbare Welt auch ihren Kindern zeigen und reist deshalb am liebsten als Familie in den Norden. Schön ist es, wenn Bilder und Texte auch andere Familien zum Reisen inspirieren.

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