Wassersport in Tampere mit der ganzen Familie

[Werbung, da unterstützte Recherche] Wassersport in Tampere ist ideal für Familien, denn die finnische Stadt ist von einigen großen Seen umgeben. Unser Plan, mit einem Ausflugsdampfer auf eine Ausflugsinsel zu schippern, verschieben wir auf morgen, denn montags fahren die Ausflugsschiffe nicht.

Zu viert brauchen wir immer eine ganze Menge Geraffel, wenn wir auf einen Tagesausflug gehen, so packen wir einen Rucksack mit Handtüchern und Badesachen, einen anderen mit Malzeug und einen dritten als Picknickrucksack. Nachdem es hier in Finnland genauso warm ist wie in Mitteleuropa benötigen wir auch immer eine Kiste Wasser, nein nicht wirklich, aber viele Trinkflaschen.

Wie kleine Packesel laufen wir zum Auto und verstauen alle Nötige. Eine knappe Stunde benötigen wir bis in die Stadt Tampere von unserem Möcki in der Countryisde.

Bis wir im Stadtzentrum herausgefunden haben, wo wir am besten ein Kanu leihen können, ist es bald Mittag und die Mägen fangen an zu knurren.

Am Telefon sprechen wir mit Lisa in flüssigem Deutsch von Hiking Travel. Hit. Sie erklärt uns, wie wir zur Wassersportstation am See Näsijärvi kommen. Wir folgen den Schildern zum Ukka Institut und sind gleich an einem coolen Strand – weißer Sand und viele Möglichkeiten, den See zu genießen.

Wassersport in Tampere craghoppersEin netter Mitarbeiter von Hiking Travel Hit teilt uns einen Familien-Kanadier zu, bestückt uns mit Schwimmwesten und Paddeln. Gemeinsam rollen wir das Kanu runter zur Einstiegstelle, wo wir es mit vereinten Kräften zu Wasser lassen, mit den oben genannten Rucksäcken beladen und uns selbst platzieren.

Wassersport in Tampere – Jetzt fahrn wir übern See übern See

Es weht ein angenehmer Wind auf dem Wasser und die Sonne scheint aber auch erbarmungslos auf uns herunter. Schirmmütze ist heute Pflicht.

Lisa hat uns eine kleine Insel mitten im See Näsijärvi empfohlen. Dort gibt es auch einen kleinen Strand und es ist ein gutes Ziel für ein Picknick. Mit vielen Paddelschlägen gegen den Wind und einigen Koordinierungsanfangsschwierigkeiten erreichen wir das kleine Eiland nach einer guten halben Stunde. Unter den Schwimmwesten schwitzen wir ordentlich. Wir legen an einem kleinen Kieselstrand an der Insel an. Hier haben sich schon einige andere Gäste hin verflüchtigt. Wir finden jedoch eine wunderschöne Stelle. Wie so oft sind auch Grillstellen angelegt, doch in diesem Sommer war es so trocken, dass man nicht mehr offenes Feuer machen darf. Die Waldbrandgefahr ist zu hoch. Halb im Schatten breiten wir unsere Picknickdecke aus. Wir laben uns an all den Köstlichkeiten, schneiden Käse vom runden Stück und Wurst von französischer Herkunft. Aber auch Zimtkringel und Piroggen gehören zu den Leckereien.

Entspannung und Wassersport in Tampere

Der kleine badet und wirft einen Stein nach dem anderen ins Wasser, die große mutiert zur Leseratte in diesem Urlaub, ich male, Jan liest ebenfalls sein zweites Buch.

Der See ist hier besonders klar und etwas rötlich vom Eisen, das im Gestein enthalten ist. Die Taucherbrillen haben wir leider wieder im Auto vergessen. Die Temperatur ist schön erfrischend. Ich schwimme weit hinaus und genieße die Abkühlung. Am frühen Abend packen wir wieder alles zusammen. Und paddeln über den noch ruhigeren See wieder zurück zur Kanustation Hike Travel. Hit.

Der Kleinste badet hier noch einmal ausführlich.

Besuch der Insel Viikingsaari

Und wenn wir schon mal hier sind, unternehmen wir noch mehr auf und am Wasser, weil es so richtig viele Seen hier gibt. Wassersport in Tampere ist ein Muss.

Schon am Tag zuvor haben wir unsere Bootsfahrkarten für das Fahrgastschiff Ravi gebucht. Das Schiff bringt uns und Dutzende andere Gäste mit Kinderwagen, Buddelsachen und Schirmmützen zu einer Insel im Vililänsalmi See.

Wieder brechen wir früh von unserem Blockhaus Möcki in der Nähe von Urjala auf. Dort möchte man eigentlich gar nicht so dringend weg. Wir könnten tagelang dort mit Schwimmen im See, Hängemattenchillen, Zeichnen und Lesen verbringen.

Dennoch gibt es hier in der Umgebung so viele interessante Dinge zu erleben. Wir brechen gegen zehn auf, um unser Schiff um 11 Uhr pünktlich zu erreichen. Ganz nah am Stadthafen parken wir unser Auto und zahlen für vier Stunden ca. fünf Euro Parkgebühr. Auf dem Markt kaufen viele Familien noch Körbchenweise Erdbeeren, Blaubeeren oder Erbsenschoten.

Wie alle anderen stellen wir uns artig in die Schlange vor dem Bootssteg und sortieren uns ordentlich an Deck, unter Deck und überhaupt auf das Boot. Während einer 20 Minütigen Fahrt sehen wir das Stadtpanorama aus modernen Häusern, Brücken und viele andere Boote, die auf dem See umher touren.

Auf Viikingsaari angekommen, erkundigen wir uns nach einem kleinen Plan und finden Orientierung. Wie alle anderen streben wir zu den kleinen Badebuchten. Fast alle Finnen legen sich in die pralle Sonne, die Kinder planschen im Wasser. Verständlich, denn hier in Finnland ist es ein halbes Jahr lang dunkler als bei uns in Deutschland. So genießen sie die intensiven Sonnenstrahlen in diesem Sommer umso mehr. Es sind wieder rund dreißig Grad und für unseren Geschmack ist das echt zu warm. Wir reisen meistens in den Norden, um es etwas kühler zu haben.

Die Familie breitet die Picknickdecke aus. Im Schatten!

Frisbee-Golf und Donuts

Nachdem wir dort ausführlich gebadet, gepicknickt und nochmal gebadet haben, machen wir uns auf zur Rückfahrt. Da wir noch etwas Zeit haben nutzen wir das Angebot an der dortigen Information und versuchen uns an Freesbee-Golf. (Eigentlich wollten wir Minigolf spielen, aber alle Schläger waren ausgeliehen).

Die Fahrt mit der kleinen Fähre der Schifffahrtsgesellschaft Hopealinjat. ist angenehm und der Fahrtwind sorgt für etwas Abkühlung. Doch auf unserer Tampere-ToDo-Liste steht noch ein wichtiger Tagesordnungspunkt. Vom Pyyniki Aussichtsturm runtergucken und Zuckerdonats essen. Diese heißen hier in Finnland Munkis.

Nach dem Wassersport in Tampere noch ein Ausflug zum Pyynikin Aussichtsturm

Wir fahren einige Serpentinen auf einen hohen Berg, wo sich ein noch höherer Aussichtsturm mit einer kleinen Schlange davor vor uns zeigt. Die Schlange an Menschen wartet aber nicht auf den Fahrstuhl des Aussichtsturmes, sondern steht nach Kaffee, Softdrinks und den berühmten Munkkis, kleinem zuckrigen Fettgebäck, an.

Die Kinder freuen sich und die Donut (Munkkis) sind wirklich empfehlenswert. Allerdings muss man in der Hochsaison schon etwas Zeit zum sich anstellen mitbringen. Dafür bekommt am als Nachtisch aber auch eine tolle Aussicht über Tampere vom Turm (übrigens mit Fahrstuhl!).

Da dies unsere letzte Aktion in Tampere war verabschieden wir uns innerlich von dieser spannenden Stadt, die wir so vielleicht nie entdeckt hätten. Danke an VisitTampere.

Zurück in unserem Häuschen ist es Zeit zu packen.

Es geht weiter: Nächste Etappe: Estland

Aber davor schwimmen wir noch einmal im See, heizen die Sauna mit trockenem Birkenholz an und genießen die Ruhe am Möcki.

Wie unser Roadtrip in Schweden begann, kannst du hier nachlesen.

Wir sehen uns zur Transparenz verpflichtet. Daher möchten wir euch, geschätzte Leser, darauf hinweisen, dass uns in diesem Beitrag Produkte oder Dienstleistungen (kostenlos oder vergünstigt) zur Verfügung gestellt wurden. Wir möchten aber besonders darauf hinweisen, dass wir uns weiterhin dem Blogger-Kodex verpflichtet sehen, d.h. wir unsere Berichterstattung zu diesen Produkten und Dienstleistungen davon nicht beeinflussen lassen.
Unterstützt von Visit Tampere und Visit Finland.

Wassersport in Tampere

Tampere ist ein perfekter Ort, um verschiedene Aktivitäten als Familie in Finnland zu unternehmen.

Wassersport in Tampere geht natürlich immer, weil es einfach so viele Seen gibt.

Geertje schreibt und fotografiert auf Reisen gerne, um diese intensiven Momente des Lebens festzuhalten. Sie möchte diese wunderbare Welt auch ihren Kindern zeigen und reist deshalb am liebsten als Familie in den Norden. Schön ist es, wenn Bilder und Texte auch andere Familien zum Reisen inspirieren.

Kommentare sind geschlossen